Und ich lehne mich an meinen …

… Schreibtisch, wie an ein Bollwerk gegen das Leben. (Fernando Pessoa)

Manchmal muss man sammeln. Zeitungen, Kleingeld, Wörter … gerne letzteres. Am besten Wörter, die schon jemand zusammengefügt hat. Wobei jemand ja auch man selbst sein kann. Man ist ja irgendwie auch immer „die Anderen“ … da kommt die Prozession, me, myself and I … aber letzten Endes ist ja doch schon alles einmal gedacht, gesagt, geschrieben worden. Ich habe es nur nicht gehört. Ich habe es nur nicht gelesen. Vielleicht mag es ja irgendjemand für mich wiederholen?

Apropos wiederholen. Wiedergabe ist keine Kopie von etwas sondern ein Remake. Ich möchte gerne wiedergeben. Worte, Sätze, Begebenheiten, die mich jeden, jeden, jeden Tag so lachend, so kopfschüttelnd, so fröhlich, so wütend, so glücklich, so lebendig machen. Damit ich es nicht vergessen. Schreiben ist das Fotografieren der Gedanken.

Auf dem Rückweg vom Bäcker bin ich vorhin dem Parkhauswächter begegnet.
Er: Oh, haben Sie noch Urlaub?
Ich: Nein, Home-Office
Er: Das würde ich ja auch gerne mal machen. Aber ich habe zu Hause kein Parkhaus …


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