Vier Tage – drei Länder.

Ein paar kurze Erkenntnisse meiner langen Ersten-Mai-Wochenendtour:

Land 1: Die Aborigines sprechen eine sehr interessante Unterart des Deutschen, die ich trotz meiner Bemühungen leider nicht verstehen konnte. Dennoch scheinen sie harmlos zu sein, sie winken freundlich, gerne mit einem großen Krug mit einer schaumigen goldgelben Flüssigkeit. Leider scheint dieses ,Bayern‘ ein sehr armes Land zu sein, die Menschen tragen noch Felle und grobe Lederkleidung.

Land 2: Ein lustiges Volk, hier bekommt man statt einer Hand ein großes Glas mit Wein gereicht. Das allerdings mit Wasser gestreckt wurde. ,Schoppe im Dubbeglas‘ nennen sie das. Sehr seltsam. Vor allem das mit dem Wasser. Insgesamt sind ,Rheinland-Pfälzer‘ wohl sehr aufgeschlossen, unglaublich freundlich und hilfsbereit, allerdings noch nicht so weit entwickelt – sie haben zwar ,Fußball‘ entdeckt, spielen aber noch im Anfangsstadium.

Land 3: Zurück in Baden-Württemberg. Im Reiseführer stand etwas mit: ,Können alles, außer Hochdeutsch‘. Leider musste ich feststellen, dass die Ureinwohner auch Baustellen nicht so gut können. Wenn man friert und einen Teppich angeboten bekommt, sollte man übrigens keinen Blick auf die Auslegeware werfen, der hiesige Volksstamm meint damit eine Decke. Und statt Landkarten gibt es ein Lied, in dem man lernt, wo die Residenz, die Fabrik oder auch die Festung liegen. Erstaunlich ist vor allem, dass dieses wunderschöne ,Karlsruhe‘ gar nicht die Hauptstadt des Landes ist. Sehr seltsam. Dennoch: Ubi bene, ibi patria.

Fazit: Der Süden Deutschlands ist abenteuerlich, herzlich, sonnig und einfach wunderschön. Meine absolute Reiseempfehlung.

Und das nächste Mal bereise ich dann Thüringen, Hessen und NRW. Unter dem Motto: ,Alles Wurst‘.

 

Bayern-Karlsruhe-Rheinlandpfalz

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